Einsätze sind im Bereich des Katastropenschutzes eher selten. Dennoch musste der Führungsstab seit
der Gründung bereits zwei große Schadensereignisse abarbeiten.
Im Dezember 1999 wütete über dem Süden Baden-Württembergs einer der schwersten Stürme.
Am 2. Weihnachtsfeiertag brach das schwere Unwetter über den Bodenseekreis herein.
Da keine konkrete Warnung vorlag, traf es die Feuerwehren völlig unerwartet.
Der Stab arbeitete mehrere Tage im Landratsamt des Bodenseekreises in Friedrichshafen. Eingesetzt waren neben den Feuerwehren des Landkreises auch Einheiten des THW und des DRK.
Flugzeugabsturz über dem Bodenseekreis
In der Nacht vom 01. auf den 02. Juli 2002 ereignete sich über dem Bodenseekreis das bisher folgenschwerste Flugzeugunglück in Deutschland der vergangenen Jahre.
Eine Boing 757 Frachtmaschine der DHL kollidierte in rund 11.000 Meter Höhe mit einer Tupolev 154. Bei dem Zusammenstoß verloren 72 Flugzeuginsassen ihr Leben.
Um 0:24 Uhr wurde der Führungsstab (damals noch Technische Einsatzleitung) des Bodenseekreises alarmiert. Der Aufbau der Einsatzleitung erfolgte im Feuerwehrhaus Überlingen
Vogelgrippe im Bodenseekreis
Mitte Februar 2006 wurde die Leitung des Führungsstab Bodenseekreises im Vorfeld eines eventuellen Vogelgrippeeinsatzes bei den Vorbesprechungen des Verwaltungsstabes des Bodenseekreises hinzugezogen.
Durch diese "ständige Lage" wäre ein sofortiger, geordneter Einsatz jederzeit möglich gewesen. Trotz vereinzelter Vogelkadaver mit bestätigter H5N1-Viruserkrankung erfolgte keine Ausbreitung der Seuche auf Nutztierbestände.